Meine Learnings von der Organisation des #AusbaldowerCamp

In diesem Blogbeitrag möchte ich teilen, was ich bei der Organisation des AusbaldowerCamp gelernt habe. Vielleicht kann es auch für andere hilfreich sein. Der Beitrag besteht aus zwei Teilen: Zuerst geht es grundsätzlicher um die Frage, wie es überhaupt funktionieren kann, in recht kurzer Zeit ein relativ großes Online-Barcamp auf den Weg zu bringen. Im zweiten Teil wird es konkreter mit 10 Tipps, die ich weiter empfehlen kann.

Grundsätzliche Einordnung

Das AusbaldowerCamp war ein in nur rund 3 Wochen organisiertes Barcamp, welches online stattfand und durch das Aufgreifen des viel diskutierten Themas ‚Lernen und künstliche Intelligenz‘ auf großes Interesse stieß. Fast 2.000 Menschen haben sich für die Infomails eingetragen, geschätzt gut die Hälfte davon nahm am Barcamp teil. Warum hat trotz dieser Größe und Kurzfristigkeit alles relativ gut und scheinbar auch recht mühelos geklappt?

Zunächst einmal ist die Zeitangabe von drei Wochen irreführend: Zwar lagen zwischen Entscheidung und Durchführung der Veranstaltung tatsächlich nur drei Wochen. Diese drei Wochen bauen aber auf Barcamp-Expertise auf, die jahrelang von sehr vielen Menschen entwickelt wurden. Ganz konkret habe ich fast alles, was ich über Barcamps und ihre Gestaltung weiß im Rahmen der OERcamp und weiteren Barcamps von J&K gelernt. Mit der Website Selbstlernen gibt es von ihnen auch eine Plattform, wo man all die erarbeiteten Methoden und Tools auch direkt nachlesen und so – neben der eigenen Erfahrung beim Besuch der Barcamps – auch noch einmal auf einer Meta-Ebene reflektieren kann. Ohne diese Arbeit von anderen wäre gar nichts möglich gewesen – und es wird aus meiner Sicht auch weiterhin so sein, dass kurzfristige und punktuelle Barcamps nur dann klappen, wenn es zugleich die Möglichkeiten wie z.B. bei den OERcamp gibt, Barcamps kontinuierlich zu konzipieren und weiterzudenken.

Neben der Erarbeitung dieses Handwerkszeugs benötigt ein erfolgreiches Barcamp auch eine ‚Community‘ bzw. ein Netzwerk, das dieses maßgeblich tragen kann. Bei einem schnell aus dem Boden gestampften Barcamp, wie dem Ausbaldowercamp, ist das nochmal wichtiger. Denn damit Barcamps gut funktionieren, braucht es – neben vielen sehr willkommenen Neulingen, die meist die Mehrheit stellen – immer auch Menschen, die sich ganz selbstverständlich in solch einem Lernsetting einbringen und es prägen. Dazu gehört beispielsweise …

  • dass Menschen in Sessions kollaborativ protokollieren
  • dass sie sich zutrauen, eine Session anzubieten
  • dass sie (im Fall des online stattfindenen AusbaldowerCamp) Erfahrungen im Online-Kontext mitbringen und z.B. bei auftretenden technischen Schwierigkeiten helfen könen
  • dass sie ganz gezielt auf ’neue Menschen‘ zugehen und sie unterstützen, weil sie das bei ihren ersten Barcamps auch so erlebt haben

All das entsteht nicht aus dem ‚Nichts‘ – und auch hier habe ich beim Ausbaldowercamp auf vielem aufgebaut, was in den letzten Jahren an Netzwerkbildung und gemeinsamen Lernen in der pädagogischen Community gestaltet wurde.

„Mühelos“ war die Organisation und Gestaltung natürlich auch nicht. Ganz im Gegenteil: Es waren sehr viele Menschen mit unterschiedlichsten Beiträgen beteiligt. Besonders beeindruckt war ich über die Beteiligung von Menschen, die sich trotz nicht gerade förderlicher Bedingungen dennoch eingebracht haben. Zum Beispiel haben Lehrer*innen sich als Sessiongeber*innen gemeldet, obwohl sie mit dem Alltagsgeschäft eigentlich schon mehr als genug zu tun haben. Oder Menschen haben sich in einem sehr vollen Terminplan doch eine Stunde freigeschaufelt, um in einer Session mitdiskutieren zu können. Andere haben sich nach einem ziemlich vollen Tag und vor noch anstehenden Korrekturen Zeit für ein Feedback- und Planungstreffen freigehalten … Ich nehme es als Herausforderung für zukünftige Veranstaltungs-Organisation mit, gerade auch solche – auf den ersten Blick vielleicht nur vergleichsweise klein erscheinenden – ‚Mühen‘, sichtbarer zu machen und diesen Teilgeber*innen so mehr Wertschätzung zukommen zu lassen. Denn nur aus ganz vielen solcher ‚kleinen Mühen‘, entsteht am Ende ein für alle wunderbarer Lernraum.

Ich halte also fest: Die Organisation des Ausbaldowercamp hat vor allem deshalb gut funktioniert, weil sie aufbauen konnte auf erprobter und geteilter Barcamp-Praxis und langjährigem Community-Aufbau und weil sich ganz viele Menschen (oft weitgehend unsichtbar und im Kleinen) mitbeteiligt haben. Was daran anschließend bei der konkreten Organisation hilfreich war, folgt nun im zweiten Teil des Blogbeitrags.

10 Tipps zur Online-Barcamp-Organisation

Die folgenden Tipps passen sicherlich nicht immer und überall. Für mich haben sie sich aber als hilfreich herausgestellt.

1. Das Rad nicht neu erfinden

Die Grundstruktur von einem Barcamp-Format ist lange erprobt: Kurze Sessions, die von den Beteiligten an der Veranstaltung selbst gestaltet werden, eine hierarchiefreie und offene Lernumgebung, die man z.B. am ‚Barcamp-Du‘ erkennt und kollaborative Dokumention des gemeinsamen Lernens. Mir hat es sehr geholfen, diese erprobte Struktur weiterzunutzen und dadurch schnell ein erstes Raster für das Barcamp zu haben.

2. Dezentralität ist Trumpf

Maßgeblich aus dem Fediverse habe ich gelernt, dass es nicht immer für alles einen zentralen Dienst geben muss. Das machte die Barcamp-Organisation um einiges einfacher. Denn erstens musste man sich von Veranstalter-Seite nicht um alles selbst kümmern. Zweitens war die Vielfalt auch ein Garant für Stabilität, denn wenn z.B. an einer Stelle ein Server oder ein Tool ausgefallen wäre, hätte vieles andere trotzdem noch funktioniert.

Konkret gab es die Möglichkeit, dass Sessiongeber*innen ihre eigene Videokonferenzsoftware mitbringen konnten. Davon hat rund die Hälfte der Beteiligten Gebrauch gemacht. Weiter habe ich für die Doku-Pads auf unterschiedliche Anbieter*innen zurückgegriffen. Und auch bei den Videokonferenzräumen für Sessiongeber*innen, die selbst nichts zur Verfügung hatten, war Variation zwischen BigBlueButton von cyber4edu und den von mobile.schule zur Verfügung gestellten Webex-Räumen möglich. Danke dafür!

Die Kehrseite dieser Dezentralität ist, dass die so entstehende Vielfalt für Teilnehmer*innen recht herausfordernd sein kann. Nach Durchsicht der ersten Evaluationen scheint sie aber für die meisten in Ordnung gewesen zu sein. (Ich finde, dass der Umgang mit Vielfalt ohnehin immer ein gutes Nebenbei-Lernziel ist.)

3. (Fast) alle mögen Internetquatsch

Spielerei in Lernangeboten ist eigentlich fast immer eine gute Idee. Wer es nicht mag, kann es einfach ignorieren. Wem es gefällt, der hat viel Freude daran.

Direkt passenden Internetquatsch habe ich mit CatGPT leider erst nach dem entdeckt. Ich habe mich aber immer um eine freundliche und auch spielerische Gestaltung bemüht. Dazu gehörte z.B. die Auswahl einer ‚Mission‘ beim Check-In per Würfel oder auch ganz viel Konfetti-Regen auf der Website :-)

Ähnliche Spielereien lassen sich sicherlich für jedes Barcamp entwickeln und umsetzen – und man kann damit mit vergleichsweise wenig Aufwand viel bewirken.

4. Fragen kostet nichts (und manchmal muss man nicht einmal fragen)

Ich finde es einfacher, mit anderen etwas zu teilen, als nach etwas zu fragen. Bei der Organisation des Ausbaldowercamp habe ich gemerkt, dass das eigentlich ziemlich dumm ist. Denn genau wie ich mich darüber freue, wenn mein Teilen für andere hilfreich ist, so freuen sich auch andere, wenn ich etwas in Anspruch nehme und wertschätze, was sie geteilt haben.

Ich merke mir deshalb und kann es auch anderen empfehlen: Hilfe annehmen oder auch selbst aktiv nach Hilfe fragen ist nicht blöd, sondern sehr sinnvoll (und in keinem Fall sollte man befürchten, dass einfach so angebotene Hilfe bestimmt mit irgendwelchen Hintergedanken verbunden ist …)

5. Erklären, erklären, erklären …

Am häufigsten wird in der Evaluation bisher genannt, dass es unklar war, ob die Sessions denn nun immer c.t. oder s.t. beginnen sollen. Ich musste darüber beim Lesen fast ein bisschen lachen, weil ich genau diese Info gefühlt in jedes Mailing geschrieben und überall veröffentlicht habe … Ich weiß aber, dass es mir auch oft so geht, dass ich Sachen, die nicht unmittelbar für mich relevant sind überlese oder vergesse.

Für die Organisation von zukünftigen Veranstaltungen nehme ich mir deshalb vor, dass die Struktur und der Rahmen immer und überall direkt ersichtlich sein muss – ohne vorher noch irgendetwas lesen oder ansehen zu müssen.

6. WordPress ist Dein Freund & Helfer

Ich habe die Haupt-Website des AusbaldowerCamp mit WordPress gestaltet – und das war eine sehr gute Entscheidung. Insbesondere das (leider kostenpflichtige Plugin) Gravity Forms (mit den Ergänzungen Advanced Post Creation und GravityPDF) ist dazu eine große Hilfe.

Im einzelnen funktioniert damit …

  • … die Einreichung und Veröffentlichung von Sessions als Blogbeitrag über ein Formular, ohne dass sich Menschen anmelden müssen: Mit den Formularfeldern wird der Beitrag dann standardisiert gestaltet (Konkret: Im Formular frage ich ‚Um was geht es in Deiner Session‘ und ‚Wer bietet die Session an‘ – im Blogbeitrag tauchen beide Inhaltsbestandteile dann im einem Beitrag unter den Überschriften ‚Beschreibung‘ und ‚Sessiongeber*innen‘ auf. Zugleich erhalte ich den Eintrag per Mail, sehe die auch nicht-veröffentlichten Felder und kann darauf direkt antworten.
  • ... die Erstellung von Teilnahmebestätigungen: Menschen können Name, Institution und Anzahl der besuchten Sessions angeben – und erhalten dann direkt ein PDF mit ihren Angaben zugesandt (Wer das nachmachen will: Die Möglichkeit Formularfelder zu verstecken und die Angaben dafür in einem selbst geschriebenen Text einzubinden, muss über das Formularfeld mit der Ergänzung ‚exclude‘ in der CSS-Klasse gelöst werden)
  • … eine zweischrittige Anmeldung gestalten: Es genügte, erstmal nur die Mailadresse einzugeben. Von dort wurde man direkt weitergeleitet zu einem zweiten Formular mit weiteren Abfragen, die man optional ausfüllen konnte.

Außerdem gibt es bei WordPress ein ‚Konfetti-Plugin‚ – siehe Punkt 3 :-)

Fazit: Zumindest für mich ist die Investition in Gravity Forms eine gute Sache, weil ich die Funktionalität davon auf ganz vielen Websites einsetze – und bei Barcamp-Organisation hilft sie eben ganz besonders. (Ich habe die WordPress-Konfiguration hier nur stichpunktartig festgehalten, aber erkläre es bei Interesse gerne ausführlicher).

7. Live-Website ohne Schnickschnack

So toll ich WordPress bei der Vorbereitung fand, so skeptisch war ich, ob solch eine Website bei einer Live-Veranstaltung mit vielen Teilnehmenden erstens stabil genug sein würde und zweitens auch übersichtlich genug. Denn insbesondere der Session-Plan mit allen Infos und Zugangslinks sollte schnell und übersichtlich dargestellt werden. Deshalb habe ich eine zweite Website gestaltet – ausbaldowercamp.live – das war dann zugleich auch der ‚Zugangslink‘ für Teilnehmende zur Veranstaltung. Diese Website war eine sehr minimalistische und statische HTML-Seite unter Nutzung von Simple.CSS.

Auch hier gilt: Das würde ich wieder so machen. Die übersichtliche und einfache Gestaltung ist auch ein Punkt, der in vielen Evaluationen lobend hervorgehoben wird. Wer mein Template direkt remixen will, findet es bei Github zur offenen Weiternutzung.

8. Rahmenbau & Zurückhaltung ist schwierig, aber unerlässlich

Ich fand es schwierig, zwar die Organisation in der Hand, aber nicht die ‚Kontrolle‘ über die Veranstaltung zu haben, sondern ’nur‘ in der Rolle einer ‚Rahmen bereitstellenden‘ Person zu sein. Ich war insbesondere sehr, sehr aufgeregt, ob mein gesetzter ‚Rahmen‘ vor allem angesichts der sehr hohen Anmeldezahlen funktioniert: Was, wenn alle gleich im ersten Session-Slot mitmachen wollen? Was, wenn alle in die gleiche Session wollen? Was, wenn es insgesamt zu wenig Sessions gibt? … Ich habe mich selbst damit beruhigt (und auch andere haben mir das bestätigt), dass Barcamps eigentlich immer gut ausgehen.

In der Tat hat sich am Veranstaltungstag dann auch alles ganz wunderbar aufgeteilt. Und es macht einen pädagogisch sehr stolz und glücklich, wenn man beobachten kann, wie in dem von einem selbst gestalteten Rahmen plötzlich ganz viel Lernen und Austausch stattfindet :-)

9. Flexibilität für alle

Das AusbaldowerCamp lief von 9-18 Uhr mit einer zweistündigen Mittagspause. Ich hatte es ganz bewusst so beworben, dass man auch nur für eine Session dazu kommen kann. (Der Evaluation nach zu urteilen hat das auch tatsächlich fast ein knappes Viertel so gemacht; ein anderes knappes Viertel war bei mehr als 5 Sessions mit dabei, der Rest teilt sich auf 2-5 Sessions auf).

Für solch eine flexible Beteiligung wäre ein ‚Anfangsplenum‘ kontraproduktiv gewesen. Die Idee war ja gerade, zu jeder Stunde ein- und aussteigen zu können. Vor diesem Hintergrund habe ich einen ‚Self-Check-in‘ konzipiert (= die Teilgebenden konnten sich in einem kurzen Video selbst über die Regeln des Barcamps informieren). Um dann trotzdem eine sessionübergreifende Kommunikation zu haben, hatte ich zum einen eine Chatwall von Tweedback im Einsatz. Das kann ich sehr weiterempfehlen. Außerdem habe ich mir bei Mastodon einen Ausbaldowercamp-Account angelegt, über den ich regelmäßige Updates posten konnte.

Letzteres kann ich – auch völlig unabhängig von einer grundsätzlichenBewertung von Twitter versus Mastodon – sehr empfehlen. Denn ein Fediverse-Account kann von allen vollständig mitgelesen werden, selbst dann, wenn sie selbst keinen Account dort haben. So lässt sich der Account dann gar nicht primär als ‚Vernetzung‘ verstehen (was dann ja oft die Frage aufwirft, ob sich das für eine kurze Veranstaltungszeit lohnt), sondern als eine Art Ticker bzw. Broadcaster, der immer neue Updates zur Verfügung stellt. Falls gewünscht könnte man den Account auch via Mastofeed irgendwo einbetten oder auch als RSS-Feed abonnieren.

10. … und noch einiges mehr

Weitere Punkte, die ich hilfreich und erwähnenswert finde, kommen hier noch stichpunktartig:

  • Es gab eine unbetreute ‚Werkstatt-Session‘ mit einer zu Beginn noch ganz leeren Taskcards. Dies war für alle eine Einladung, relevante Links und Ideen zu diesem Thema zusammenzutragen und zu teilen. Das hat toll geklappt und es ist eine kollaborative Sammlung entstanden.
  • Die Frage ‚Was hättest Du anders gestaltet?‘ statt ‚Was hat Dir nicht gefallen bzw. was hätten wir besser machen können?‘ in der Evaluation bringt Menschen dazu, dass sie sehr viele Ideen aufschreiben – oft dann aus einer sehr individuellen Perspektive, aber gerade das finde ich zum Weiterdenken sehr hilfreich.
  • Ebenfalls im Evaluationsformular habe ich ‚O-Töne‘ abgefragt, d,h, ‚Was willst Du anderen von der Veranstaltung mitteilen? (Wir veröffentlichen das auf unserer Website)‘. Sobald die ersten Evaluationen eintrudeln, kann man dann schon erste O-Töne zusammenstellen. (Ich nutze dazu das WordPress Plugin Randomizer)
  • Schon vor dem Start gab es die Möglichkeit, sich an einer ‚Terminumfrage‘ zu beteiligen. Das ist eigentlich ziemlich albern, weil es natürlich niemals einen Termin geben wird, der allen passt. In unserem Fall lies sich aber eine klare Präferenz für den 2. Februar herauslesen. Vor allem hilft so eine Terminumfrage dabei, wenn man nicht viel Zeit zur Bewerbung hat, weil man dann schon einmal über das geplante Barcamp informiert – und Menschen, die bei der Terminumfrage mitmachen, auch fragen kann, ob sie informiert werden wollen, wenn der Termin gefunden ist. So hat man dann direkt erste Mail-Adressen, wenn die ‚richtige‘ Bewerbung losgeht.
  • Bei den letzten Barcamps, die ich besucht habe, ist unterschiedlichen Menschen aufgefallen, dass es ein Geschlechter-Ungleichgewicht bei sessiongebenden Personen gibt. Es waren immer mehr Männer, obwohl unter den Teilnehmer*innen meist sehr viel mehr Frauen waren. Beim Ausbaldowercamp habe ich keine Zahlen über die Zusammensetzung der Teilnehmer*innen. Zumindest aber gab es ungefähr gleich viele Frauen wie Männer unter den Sessiongeber*innen. Ein bisschen liegt das vielleicht auch daran, dass ich fast nur Frauen gezielt angestupst habe, ob sie denn ein Sessionangebot machen wollen. Bei einigen hat dieser Anstupser zum Einreichen einer Session geführt.
  • Und kein Tipp, sondern eher eine interessante Erkenntnis: Fast die Hälfte der Teilnehmenden hat laut Angaben in der Evaluation direkt über andere Menschen (meist Kolleg*innen, manchmal Vorgesetzte) von dem Barcamp erfahren – nicht über Newsletter oder soziale Netzwerke.

Fazit

Ich habe bei der Organisation jede Menge gelernt und mir hat die Veranstaltung sehr viel Freude gemacht. Herzlichen Dank an alle, die das Barcamp durch langjährige Vorarbeiten und durch Beteiligung bei der Vorbereitung und Durchführung möglich gemacht haben und an alle, die sich als Teilgeber*innen eingebracht haben! Ich freue mich sehr auf die Zusammenstellung der Dokumentation. Es ist wunderbar, wieviel wir gemeinsam ausbaldowert haben.

PS. Vielleicht lässt sich das fortsetzen. Ich könnte mir z.B. vorstellen, sich immer zu Jahresbeginn zu überlegen, welches Thema im neuen Jahr pädagogisch neu und bestimmend sein könnte – und dann dazu gemeinsam in einem Online-Barcamp auszubaldowern, wie man damit umgehen will :-)


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