Schreibtisch-Aufräum-Tag

Heute war bis jetzt ein ‚Das gehört eben auch dazu‘-Tag. Das bedeutet: Ich habe die in den letzten Tagen aufgelaufene Mails (zumindest fast alle) beantwortet, angefragte Angebote geschrieben und Abrechnungen fertig gemacht. Alles nicht besonders spannend, aber das muss eben auch sein …

Hilfreiche Routinen

Was für mich bei solchen Aktivitäten hilfreich ist:

  • Die Mails konsequent der Reihe nach abarbeiten. Sobald ich anfange, zu springen und auszuwählen, brauche ich viel länger Zeit.
  • Formale Angebote, bei denen es nicht um inhaltliche Abstimmungen, sondern um das Einhalten offizieller Vorgaben geht, möglichst schnell mit Copy und Paste schreiben. (Sie sind ja gerade bei Veranstaltungen sehr ähnlich aufgebaut: Titel der Veranstaltung, Datum, mein Beitrag, benötigte Zeit und Kosten.) Das gleiche Prinzip kann ich bei Rechnungen nutzen.
  • Zwischendrin rausgehen und Pause machen. Dann geht es danach wieder deutlich schneller voran. Und konsequent keine Ablenkungs-Tabs im Fediverse oder anderswo öffnen :-)

Learnings und Vorhaben

Nebenbei habe ich gelernt, dass das Interface der Bahn zum Ausdruck von Tickets und Rechnungen inzwischen deutlich übersichtlicher geworden ist, als es früher war. Trotzdem nehme ich mir vor, zukünftige Auftraggeber*innen immer zu fragen, ob wir uns auch auf Pauschalbeträge für Fahrtkosten und Übernachtung einigen können. Mir scheint, dass das für viele ganz genau so funktioniert – und das ist bei der Abrechnung dann für alle Beteiligten einfacher.

Meine aktuelle Orientierung

Ich orientiere mich aktuell bei Angeboten an einem Tagessatz von 850 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Das kann nach oben und nach unten schwanken, je nachdem, wie viel Geld die Organisation zur Verfügung hat bzw. ob es feste Honorarsätze gibt. Ich freue mich sehr darüber, dass es immer mehr zum Standard wird, dass man bei der Gestaltung von Lernangeboten auch Vor- und Nachbereitungszeit in Rechnung stellt. Vor ein paar Jahren musste ich da noch deutlich mehr begründen …

Bei Vor Ort-Anfragen überprüfe ich, ob An- und Abreise zusammen länger dauern, als mein Einsatz vor Ort. In diesem Fall schlage ich dann eher eine hybride Zuschaltung vor.

Generell gebe ich solchen Anfragen den Vorzug, bei denen ich auch konzeptionell beteiligt bin und/ oder die auch Raum für eine nachbereitende Dokumentation bzw. Aufbereitung von Materialien als OER einräumen.

Ausblick

Um 16 Uhr startet jetzt noch ein vierstündiger Workshop zu KI, den ich für eine Organisation der Katholischen Erwachsenenbildung gestalte. Morgen ist dann endlich mal wieder ein terminfreier Tag, der dann auch frei von formalen Aufgaben ist. Ich freue mich darauf, da dann Zeit zu haben an konzeptionellen Fragen weiter zu denken. Unter anderem geht es um einen Online-Kurs für das Deutsche Schulportal und um einen Workshop am Freitag für das deutsch-französische Jugendwerk.