Hybrid im Saarland

Heute war ich hybrid zu einer Fortbildung im Saarland zugeschaltet. Es ging um KI und deren Einsatz in der Schule. Ich bin dem inzwischen sehr bewährten Aufbau gefolgt:

  1. Einstieg mit Murmelrunden-Vortrag
  2. Erkundungsaufgaben
  3. Abschließende Frageklärung und Ausblick

Nummer 3 hatte ich heute als Silent Writing gestaltet, was sich vor allem in einer hybriden Variante aus meiner Sicht sehr anbietet. Leider war vor Ort im Saarland das WLan schlecht, so dass die Tonqualität vor allem bei Vortrag hakte. Mir schien es aber so, dass die Kolleg*innen das recht gelassen aufnahmen. Schade finde ich bei hybrider Zuschaltung immer, wie wenig man von vor Ort als zugeschaltete Person mitbekommt. So kann ich jetzt gar nicht einschätzen, wie das Lernangebot bei den Kolleg*innen ankam …

Anschließend war noch ein Treffen zur weiteren Vorbereitung im Forum offene KI in der Bildung von der Wikimedia. Wir sind auf der Zielgeraden und gerade dabei den ersten, richtigen Textentwurf zusammen zu schreiben, der dann bei der dritten Schreibwerkstatt kommentiert und fertig gestellt werden soll.

Anstelle von Learnings von mir, halte ich heute drei schöne Dinge fest, über die ich mich gefreut habe. Es sind alles Sachen, die zeigen, dass die eigene Arbeit Früchte trägt:

  • Im Anschluss an einen Ideenentwicklungs-Workshop mit mir mit ganz vielen haptischen Elementen, habe ich heute Fotos von der Kollegin erhalten auf der sie mir zeigt, dass viele der Anregungen jetzt auch von den Teilnehmenden des Workshops in ihrer pädagogischen Praxis genutzt werden.
  • Im letzten Jahr habe ich eine Initiative zur Gestaltung von Online-Kursen beraten – und sie haben mir jetzt die ersten fertig entwickelten Kurse auf dieser Grundlage für ein Feedback zugeschickt. Mein erster Eindruck ist: „Sehr cool geworden!“
  • Viele Menschen probieren die Idee der Murmelrunden-Vorträge aus, über die ich gebloggt habe und berichten von sehr guten Erfahrungen damit. Das freut mich sehr!