Treffen zur Social Media Vernetzung

Heute hat das OERcamp-Team zu einer kleinen Beratschlagung zum Thema Social Media in 2024 eingeladen. Ich fand es einen sehr hilfreichen und guten Austausch!

Gruppenbild zum Abschluss

Was halte ich für mich fest?

  • Ein offenes Beratschlagungsformat, wie es heute vorgesehen war, ist eine gute Sache und lässt sich sicher auch bei anderen Themen (und vielleicht auch von mir, wenn ich Beratschlagungsbedarf zu etwas habe), nutzen. Konkret sind die Kolleg*innen so vorgegangen, dass sie potentiell interessierte Menschen angeschrieben und eingeladen haben. Alle konnten dann Fragen/ Themen einbringen. Durchgeführt wurde die Beratschlagung dann als Mini-Barcamp mit zwei Slots.
  • Inhaltlich habe ich die auch für mich im eBildungslabor entwickelte Strategie ‚Fediverse first, Rumprobieren drumherum second‚ vorgeschlagen: Also: In der Außenkommunikation und bei der Social-Media Nutzung selbst legt man einen klaren Fokus auf die eigenen Fediverse-Accounts. Das widerspricht sich dann nicht, auch auf vielen anderen Plattformen aktiv zu sein bzw. diese auszuprobieren, z.B. weil man den Eindruck hat, dass man darüber (vielleicht) viele Menschen erreicht, die (noch) nicht im Fediverse sind. Gekoppelt werden kann diese Strategie mit gezielten Angeboten zu Unterstützung und Einstieg z.B. bei Veranstaltungen wie dem OERcamp. Wir haben dazu eine kleine Wunschliste entwickelt. Ich bin gespannt, ob/ wie wir manches davon dann dort umsetzen können.
  • Eine sehr schöne Idee, die vielleicht auch für andere Veranstaltungen nutzbar ist, fand ich folgende: Man bietet gezielt Einstiegsveranstaltungen ins Fediverse an bzw. unterstützt auch einfach so zwischendrin am Infostand bei der Auswahl und Registrierung auf einer Instanz. Wer sich neu anmeldet, kann sich dann auf einer analogen Pinnwand: ‚Willkommen im Fediverse!‘ mit Profil-Adresse eintragen und dort auch andere Accounts finden.
  • Eine weitere schöne (und ebenfalls sicher gut kopierbare Idee) fand ich, die Vorab-Kommunikation zu einer Veranstaltung neben Mails auch als Beiträge auf dem eigenen Blog zu gestalten. Und darüber dann (zumindest wenn man WordPress oder ein anderes Acticity Pub-kompatibles CMS nutzt) zugleich eine Diskussion unter Teilnehmenden im Fediverse dazu zu ermöglichen.
  • Darüber hinaus fand ich spannend, dass auch in anderen Organisationen bzw. von Einzelpersonen der Eindruck geteilt wird, das Social Media in der pädagogischen Bubble nicht nur zersplitterter geworden ist, sondern auch insgesamt weniger stattfindet. Stattdessen werden Newsletter und auch eigene Websites (wieder)entdeckt. Das finde ich eine sehr schöne Entwicklung!

Danke ans OERcamp Team für die Einladung, Organisation und Strukturierung und an alle Beteiligten für den guten Austausch!


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