🙌 „Hoch die Hände“ zur Entscheidungsfindung

Idee

Angelehnt an ‚Planning Poker‘ als Methode zur kollaborativen Aufwands-Abschätzung in agilen Prozessen, probiere ich Entscheidungsfindung mit der ‚Hoch die Hände‘-Methode aus. Ich weiß nicht, ob es diese Methode genau in dieser Form bereits gibt. Für mich habe ich sie erst heute erfunden. Es steckt in jedem Fall viel Inspiration von den ‚Liberating Structures‘ drin.

Kontext

Die Methode ließe sich folgendermaßen gestalten:

  1. Eine Gruppe startet mit einem Brainstorming und clustert anschließend die Ideen. Diese werden auf Karten notiert.
  2. Die erste Karte wird vorgelesen. Auf ein Signal hin, heben alle ihre Hände nach oben und zeigen dabei eine Zahl zwischen 0 und 10 mit den Fingern an. 0 bedeutet dabei: Finde ich doof! 10 bedeutet: Finde ich cool!
  3. Wenn es vereinzelte Abweichungen gibt (z.B. fast alle sagen 9 oder 10, aber eine Person sagt nur 3), bekommt die abweichende Person Gelegenheit, um kurz auf ihre Position einzugehen. Danach wird die Abstimmung wiederholt.
  4. Die Punktezahl wird zusammengezählt und die Karte an einer Pinnwand entsprechend platziert.
  5. Mit den weiteren Karten wird ebenso verfahren.
  6. Wenn alle Karten platziert sind, bekommen alle Beteiligten Klebepunkte, die sie auf den Karten platzieren, bei denen sie am wenigsten mitgehen würden.
  7. Ausgewählt werden schließlich die 10 (oder eine andere Anzahl) am besten bewertete Karten, bei denen es den wenigsten Widerspruch gibt.

Reflexion zur Entwicklung der Idee

Auf diese Art und Weise will ich bei meiner geplanten Session beim Educamp vorgehen.


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1 Kommentar

Ist ja eine Abwandlung davon, Bewertungspunkte auf die Moderationskarte zu kleben. Was ich bei deiner Idee toll finde, ist die Möglichkeit der Abweichler, Stellung zu nehmen.