🚪 Regel-Tür

Idee

Beim ‚Eintritt‘ in ein Lernangebot vor Ort, akzeptiert man die vorab festgelegten Regeln.

Zum Beispiel:

  1. Wir sind mit unserer ganzen Aufmerksamkeit dabei.
  2. Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass das Lernen gut klappt.
  3. Wir fragen in der Gruppe nach, bevor wir etwas twittern/ posten/ tröten …
  4. Wir erlauben uns, gemeinsam laut zu denken und probieren erst aus, bevor wir bewerten.
  5. Wir melden uns, wenn wir uns unwohl fühlen oder etwas für uns nicht passt.

Kontext

Ich beobachte es immer häufiger, dass Menschen auch bei vor Ort Veranstaltungen sehr viel ’nebenbei‘ zu tun haben. Das kann bei manchen Lernangeboten unproblematisch sein. Wenn man aber z.B. eine Design Thinking Challenge oder ein anderes sehr interaktives Lernangebot gestaltet, ist es oft wichtig, dass die Beteiligten tatsächlich mit dabei sind. Das lässt sich mit einer ‚Regel-Tür‘ verdeutlichen: Wer eintreten und damit mitmachen will, stimmt den Regeln zu.

Reflexion zur Entwicklung der Idee

Die obigen Regeln sind eine Anpassung von Workshop-Regeln, die ich im Design Thinking-Kontext immer wieder antreffe. Die Verbindung von Regeln und Eintritt in einen Raum, finde ich eine gute Möglichkeit, um diese zur Grundlage des gemeinsamen Lernens zu machen.


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