Liebe Menschen, bitte schaut mal nach Hessen, was dort in den letzten Jahren im Bereich der Medienbildung für ermutigende, Vielfalt wertschätzende und potentialorientierte Angebote entwickelt wurden, die Lehrkräfte und Schulen in der Kultur der Digitalität begleiten und unterstützen!
Ich finde besonders cool: Kompakttage als niederschwelliger Einstieg mit erst zeigen und dann direkt ausprobieren lassen, kollegiale Lernwochen, die den klassischen Pädagogischen Tag als Reihe weiterdenken, so dass nachhaltig Transformation angestoßen werden kann, lebendige Teamstrukturen, basierend auf Vertrauen, die allen Beteiligten Lernen und Entwicklung ermöglichen, Praxisnetzwerke, die durch Verbindung zukunftsgestaltendes Lernen möglich machen oder das Entwicklungsvorhaben der Roadmap Digitalität.
So ermutigend diese Ansätze sind, so betroffen macht der Anlass, weswegen ich in dieser Woche genauer auf sie gestoßen bin: Entwickelt und auf den Weg gebracht hat diese und viele weitere Projekte maßgeblich Ulrike Linz, die in den letzten Jahren das Sachgebiet Fortbildung im Dezernat Medien der Hessischen Lehrkräfteakademie geleitet hat. In dieser Woche wurde bekannt, dass Ulrike im Zuge einer Umstrukturierung künftig keine Leitungsfunktion mehr haben soll.
Ich finde diese Entscheidung symptomatisch. Sie fällt in einem hierarchischen, einengenden System, das gerade jenen Menschen Steine in den Weg legt, die lebendige Strukturen gestalten und Bildung auf Vertrauen, Wertschätzung und Vielfalt gründen – ausgerichtet auf eine l(i)ebenswerte Welt. Umso mehr freue ich mich darüber, dass Weggefährt*innen und Menschen aus Ulrikes Team die Website netzwerk-medienfortbildung.de gestaltet haben: um Erreichtes zu würdigen und sichtbarer zu machen, so dass es weiter genährt werden und wachsen kann. Du kannst dir dir die oben kurz angeteaserten Beispiele dort genauer anschauen.
Auf der Website kommen auch Weggefährt*innen aus der bundesweiten Bildungsbubble zu Wort. Hier ein paar ausgewählte Zitate:
- „Ich habe selten erlebt, dass jemand Veränderungsprozesse mit einer solchen Klarheit, Wärme und Zuversicht gestaltet.“ (Philipp Schulz, Forum DB)
- „Ulrike Linz ist so schaffenskräftig und so eigenständig vorausdenkend wie bescheiden. Unser Bildungssystem braucht mehr Ulrike Linzens, in möglichst starken Positionen.“ (Prof. Dr. Christof Arn)
- „Ich habe Ulrike als eine Kraft erlebt, die Energie erzeugt, Bewegung ermöglicht und Menschen ermutigt, Entwicklung nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten.“ (Holger Heinze)
- „Ulrike Linz ist eine Pionierin der Bildungstransformation. Sie verbindet Menschen, strukturiert komplexe Prozesse, integriert unterschiedliche Perspektiven und gestaltet Lernräume, in denen Zukunftskompetenzen und Selbstwirksamkeit wachsen.“ (Dr. Helga Breuninger)
Ich habe Ulrike und ihr Team im letzten Jahr auf einer gemeinsamen Teamklausur kennengelernt. Und seitdem immer wieder in unterschiedlichen Kontexten mit ihr und mit Kolleg*innen aus dem Team zusammengearbeitet. Dabei entstand auch das Foto dieses Beitrags.
Und ich habe auch ein Statement für die Website beigesteuert – mit meinem persönlichen Fazit:
„Liebe Ulrike, ich bin sehr dankbar für die vielen Impulse und das viele Lernen von und mit dir!“
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