Morgen bin ich in Siegburg für einen Workshop zu didaktischer KI-Nutzung mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung in NRW. Heute habe ich den Workshop fertig vorbereitet, wobei mir zwei Sachen besonders wichtig waren:
- Ich will KI-Nutzung breit definieren, d.h. nicht einfach nur ein paar spannende, weil kontra-intuitive Prompts zur Nutzung in Lernangeboten vorstellen, sondern zugleich auch die Herausforderung von Verstehen, Reflexion und Transformation in den Blick nehmen.
- Ich will in Bezug auf die Zukunft von KI-Technologie fragender einsteigen. Anfang des Jahres 2025 habe ich noch sehr viel die These vertreten, dass KI in der Bildung jetzt erst richtig spannend wird. Inzwischen mache ich hinter diese These ein Fragezeichen. Vor diesem Hintergrund ergänze ich dann auch meine Folie mit dem Hype-Cycle in der Form, dass es vielleicht nichts aufwärts, sondern auch weiter abwärts gehen kann. Zur zweiten Annahme hat mich unter anderem dieser Artikel und viele zunehmend skeptische Stimmen in meiner Fediverse-Bubble geführt.
Bei der Herausforderung des Verstehens will ich zum ersten Mal mit einem analogen Nachbau eines LLM experimentieren. Ich bin gespannt, wie das klappen wird.
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