Online-Workshop zu Wissenstransfer

Heute hatte ich eine Vorbereitung für einen Pädagogischen Tag an einer Berufsschule im Juni und das ‚Impulser Fresh Up‘ – unser regelmäßiges Treffen im Impulsgremium des Bundesbildungsministeriums zur OER-Strategie. Nachmittags habe ich bei der Katholischen Erwachsenenbildung einen dreistündigen Online-Workshop zum Thema Wissenstransfer gestaltet. Ein voller Tag!

  • Für den Pädagogischen Tag haben wir zwei schöne Workshop-Ideen überlegt: KI zwischen Abkürzung und Ermächtigung. Und: KI zwischen Personalisierung und sozialem Lernen. Ich freue mich auf die Konzeption und Durchführung!
  • Im Impulser Fresh Up habe ich unter anderen eingebracht, den Fokus bei unserem nächsten Treffen stärker auf Open Educational Practices (OEP) zu legen. Ich bin gespannt!
  • Der Online-Workshop zu Wissenstransfer war in einer kleinen Runde – und darum sehr intensiv. Er ist begleitend zu einem Online-Kurs, den ich gestaltet habe. Wichtig war mir 10 ganz konkrete Möglichkeiten vorzustellen, so dass alle für sich einen ersten Schritt mitnehmen konnten:
    • Kollaborative Mitschriebe nutzen
    • Inhalte als Open Educational Resources (OER) teilen
    • Das Barcamp-Prinzip nutzen
    • Künstliche Intelligenz als soziales Werkzeug nutzen
    • Künstliche Intelligenz als kreatives Werkzeug nutzen
    • Individuell oder kollaborativ bloggen
    • Ein persönliches Lernnetzwerk aufbauen
    • Learning Out Loud als Strategie nutzen
    • Neugier kultivieren
    • Soziale Räume ermöglichen

Im Rückblick habe ich vor allem über den Online-Workshop noch weiter nachgedacht: Eigentlich hatte ich dort viel Wechsel zwischen BreakOut-Räumen und Plenum geplant. Dann kündigten aber schon gleich zu Beginn einzeln Personen an, dass sie früher los müssen oder parallel noch andere Sachen erledigen müssen. Hinzu schien mir die Erwartungshaltung sehr stark nach Input zu sein. Deshalb habe ich dann sehr viel frontalen Input gemacht – und die letzte Stunde einen gemeinsamen Austausch im Plenum gestaltet. Wenn ich ehrlich bin, war das hauptsächlich eigener Unsicherheit geschuldet. Zudem hätte es mehr Kraft gekostet, etwas anderes in Gang zu bringen und anzustoßen. Zurück bleibt dann aber Unzufriedenheit, auch wenn das Feedback gut war. Ich denke, dass die Kolleg*innen mehr profitiert hätten, wenn sie auch mehr verändertes Lernen praktisch hätten erleben können.

Mein guter Vorsatz deshalb für nächste Male: Nicht beirren lassen, mutig sein und vorangehen! Wenn die Gruppe es dann doch anders will, ist es ja sehr in Ordnung. Aber erst einmal überhaupt andere Möglichkeiten zeigen und mit Gewohnheiten brechen, ist aus meiner Sicht gerade bei diesem Thema wichtig!

PS. Die beste Entscheidung des heutigen Tages war mit Abstand, die Mittagspause in die Sonne zu verlegen. Ich hatte zwischen zwei Terminen nur eine gute halbe Stunde Zeit, aber das reichte perfekt für einen Kaffee in der Frühlingssonne :-)


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