Der November ist bei mir auch in diesem Jahr der Monat mit den meisten Veranstaltungen: sowohl online, als auch vor Ort. Zwischen Konzipieren, Vorbereiten, Packen, Herumfahren, Austauschen und Gestalten fehlt es oft an Zeit zur Reflexion. Um das zumindest ein bisschen nachzuholen, kommt hier ein zusammenfassender Beitrag mit Learnings aus den letzten Tagen:
- Ich war und bin sehr zufrieden mit dem Konzept zur Entwicklung einer KI-Fortbildung in der Erwachsenenbildung, das ich am Montag in Bonn erprobt habe. Der Kern war, erst sehr praxisnah und ausgehend von den Erwartungen der Teilnehmenden zu KI-Kompetenzen zu arbeiten. Anschließend haben wir hier dann eine ‚Folie‘ mit Nordsternen darüber gelegt und darauf aufbauend noch einmal mit dieser Perspektive die KI-Kompetenzen neu diskutiert. Im Kern klappte es so ganz wunderbar, Basics und Nordsterne zusammen zu bringen. Das Konzept habe ich auf der Rückfahrt verbloggt.
- Ein zweites Aha-Erlebnis hatte ich bei einem Workshop am Freitag in Eisenach. Hier waren meine beiden Ausgangspunkte erstens die Bedürfnisse von Lernenden und zweitens ein Blick auf Technologie als ‚radikale Gegenwart‘ anstatt als abstrakte Zukunftsvorbereitung. Auch dieses Konzept habe ich verbloggt.
- Am gestrigen Dienstag habe ich Vormittags einen Impuls bei einer Tagung der katholischen Schulen im Bistum Münster gestaltet. Wir haben den Impuls aufgezeichnet, so dass er auch weiter genutzt werden kann. Ich habe hier frei, d.h. ohne Präsentation gesprochen. Die Kolleg*innen hatten zur Unterstützung eine Vorlage für einen Kritzel-Mitschrieb erhalten. So etwas finde ich beim Zuhören immer hilfreich. Ich hoffe, dass auch die Kolleg*innen davon profitieren konnten. Ansonsten war der Impuls sehr ‚ins Schwarze‘ sprechen wie das ja manchmal bei Online-Zuschaltungen ist.
- Am Dienstagnachmittag war ich dann zum zweiten Mal an die PH Graubünden in der Schweiz zugeschaltet. Hier haben wir praktisch mit Modellierung und Lernkontext-Dateien gearbeitet. Für beides habe ich inzwischen eine gut weiternutzbare Online-Übung (hier zu Modellierung und hier zur Lernkontext-Datei). Das Ausprobieren klappte gut. Sehr hilfreich fand ich die Idee einer Kollegin in solch eine Lernkontext-Datei auch gezielt die Aufforderung zu konkreten Resonanz-Erfahrungen in der einen umgebenden Welt aufzunehmen. Das werde ich in jedem Fall ausprobieren!
- Um Modellierung und Lernkontext-Dateien ging es dann auch heute Vormittag noch einmal bei einer Zuschaltung an der TU Braunschweig. Zielgruppe waren hier aber mal nicht Dozent*innen, sondern Studierende. Das gemeinsame Ausprobieren hat Freude gemacht. Spannend fand ich hier vor allem, dass in diesem übergreifenden Programm Studierende aus sehr unterschiedlichen Fachrichtungen mit dabei sind.
Jetzt bin ich auf dem Weg nach Nürnberg zum Treffen der UNESCO-Projektschulen. Die Tagung startete bereits gestern. Ich beteilige mich heute Nachmittag mit einem Workshop zu kollektiver Wirksamkeit und morgen mit einem Impuls im Plenum zu Lernen in einer Kultur der Digitalität. Zwischendrin bin ich heute Abend zum Benno-Kolleg nach Dresden zugeschaltet zu einem Gespräch ‚Gute oder falsche Klicks?‘.

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