Für das neue Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen, mir meine Orte zum Arbeiten bewusster auszuwählen und zu gestalten. Wichtig finde ich das vor allem vor dem Hintergrund, dass ich im eBildungslabor als Solo-Selbstständige arbeite. Wenn ich also gerade nicht unterwegs bei Veranstaltungen war, saß ich die letzten Jahre meistens alleine Zuhause vor dem Laptop. Auf Dauer fehlt es da an sozialem Austausch und auch an den damit verbundenen zufälligen Impulsen, die daraus entstehen können.
Vor diesem Hintergrund probiere ich es nun seit Januar mit Co-Working aus. Gefunden habe ich dafür den Co-Working Space am Klaustor an meinem Wohnort in Halle. Dieser ist wirklich perfekt ausgestattet: mit ruhigen Arbeitsräumen mit viel Platz, einem Café im Erdgeschoss und Telefonkabinen für Videokonferenzen oder Gespräche bei Bedarf. Im Dachgeschoss ist außerdem ein Raum für Yoga, Meditation oder Lektüre-Pausen. Zusätzlich kann man auch einen Meeting-Raum dazu buchen. Vielleicht kann ich somit in diesem Jahr andere auch einmal zu einem Konzeotionsworkshop ‚zu mir‘ einladen, anstatt immer nur zu anderen zu fahren.
Vor allem aber gibt es hier immer mal wieder Veranstaltungen und Netzwerktreffen, z.B. ein wöchentliches Brunch. Die anderen Menschen hier arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen, was ich super finde, um mal ein bisschen über die Bildungsbubble hinaus zu blicken. Auf diese Weise ergibt sich für mich eine Kombination aus zweitem und dritten Ort. Das fühlt sich sehr stimmig an.
Ich bin gespannt, wie sich das Arbeiten hier entwickelt.
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