mit*reden: Gespräche im pädagogischen Raum

Ein Tisch mit vollgekritzelten Karten.

Heute war neben einer schier unendlich erscheinenden Liste an abzuarbeitenden Mails :-( sowie sehr vielen, stärkenden Kontakten im Rahmen von Wirksam-Lernen.de :-) am Nachmittag dann eine Veranstaltung im Bildungshaus Riesenklein hier bei uns in Halle zum Thema:

mit*reden. Gespräche im pädagogischen Raum.

Ich finde das Thema ‚Gespräche im pädagogischen Raum‘ ein sehr lohnendes Thema für Veranstaltungen. Ein Blick auf die heute angebotenen Workshops zeigt, wie vielfältig und relevant das Thema für gute Bildung ist.

Ich habe einen einstündigen Workshop zur methodischen Rahmung von pädagogischen Gesprächen gemacht. Eine Stunde klingt sehr kurz, aber es lässt sich da doch einiges gemeinsam erkunden. Mein Ansatz sah so aus, dass wir vor allem selbst in unterschiedlichen Konstellationen und unter Nutzung verschiedener Methoden miteinander gesprochen haben. Auf einer Meta-Ebene habe ich dann immer ganz kurz etwas zum Hintergrund gesagt.

Folgende drei Aspekte waren mir vor allem wichtig:

  1. Raum für bewusstes, auch körperliches Ankommen geben, um überhaupt eine Grundlage für Gespräche zu haben.
  2. Zu einer Gruppe auch dadurch werden, dass alle einmal (das kann ganz kurz sein) im Plenum sprechen. Im weiteren Verlauf gut darauf achten, allen Raum zu geben (= Ich spreche erst dann zum zweiten Mal, wenn alle anderen zu Wort gekommen sind)
  3. Abwechslung von ruhigen/ denkenden/ schöpferischen Methoden und Timeboxing für Zusammenfassungen und Fokus.

Wie wir es auch in Göttingen bei unserer Ko-Kreation gemacht haben, habe ich für Punkt 3 die Denkende Runde (= alle haben nacheinander Zeit zu sprechen, die anderen hören zu) mit der 2-Spalten-Methode verbunden (= Erst in einer Gruppe alles sammeln, was man für gute pädagogische Gespräche tun kann bzw. wie man sie verhindert. Dann drei Aspekte als Fazit der Gruppe herausarbeiten und teilen). Gerade diese Kombination finde ich sehr hilfreich!

Danke für die Einladung!


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