Meta-Perspektiven-Brille in der Lerngestaltung

Nele mit einer gebastelten Glitzer-Brille, auf die sie mit den Fingern zeigt.

Morgen und übermorgen steht bei mir direkt das erste Lernangebot in 2026 an. Ich fahre nach Meißen, um auf Schloss Siebeneichen mit den Berater*innen der medienpädagogischen Zentren in der Region zwei Fortbildungstage zu gestalten.

Wir haben in Vorfeld drei sehr grundlegende Fragen definiert:

  1. Was ist das Ziel von Bildung?
  2. Wie gelingt gutes Lernen?
  3. Wie können wir konkret vorgehen?

Der erste Tag wird ein angeleiteter Lern-, Austausch- und Entwicklungsraum sein. Am zweiten Tag findet dann ein Barcamp statt, um die Ideen vom Vortag vertiefend reflektieren zu können.

Am ersten Tag werde ich immer zwischen zwei Rollen wechseln:

  1. Ich werde inhaltliche Impulse geben und den Prozess anleiten.
  2. Ich werde auf einer Meta-Ebene und somit reflektierend erläutern, warum ich welche Methoden gewählt habe und wie wir somit gerade gemeinsam lernen.

Ich finde diese Herangehensweise sehr wichtig, weil bei pädagogischem Lernen das ‚Was?‘ der Inhalte aus meiner Sicht mindestens so wichtig ist, wie das ‚Wie?‘ des praktischen Erlebens eines veränderten Lernens.

Um diese Wechsel der Rolle für die Teilnehmenden immer transparent zu machen, habe ich heute etwas Weihnachts-Upcycling zur Vorbereitung gemacht:
Das Ergebnis ist eine (bewusst alberne) ‚Meta-Brille‘. Wenn ich diese aufsetze, adressiere ich die Meta-Ebene.

Bild der gebastelten Meta-Brille
Meine Meta-Brille

Ich freue mich auf die Fortbildung und bin gespannt, wie es klappen wird.


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