In einem Artikel von Christian Gauß-Kuntze bin ich auf die Unterscheidung zwischen explorativem und exploitativem Lernen gestoßen: Erkunde ich Neues oder entwickle ich mich in einer bestehenden Rolle weiter?
Hilfreich fand ich, dass er diese Unterscheidung auf die pädagogische Rolle in der Erwachsenenbildung übertragt, die damit jeweils verbunden ist, und hier vor allem beim exploitativem Lernen die Herausforderung sieht, Lernende mit Lerncoaching oder Lernarchitektur-Gestaltung zu unterstützen, damit sie ihr Lernen selbst in die Hand nehmen können. Beim explorativen Lernen könnten dagegen auch klassische Lehrangebote hilfreich sein.
Mir fiel auf, dass ich auch beim explorativen Lernen meistens den Fokus auf Lerngestaltung und Selbstbefähigung und weniger auf Impulse lege. Dazu finde ich dann vor allem das soziale Lernen spannend.
Ich denke, dass die Unterscheidung hilfreich sein kann – und dass es auch vor Lernangeboten bei Transparenz hilft: Geht es z.B. darum, KI gemeinsam zu erkunden oder wird tatsächlich ein erster und dann gut strukturierter Impuls zum Einstieg als Orientierung gesucht?
Mit verlinkt im Artikel war mein H5P-Inhalt zum selbstgesteuerten Lernen im Kontext von KI. Das finde ich immer wieder schön, wenn ich zufällig auf solch eine Weiternutzung/ Weiterempfehlung stoße.
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