Im Juli habe ich mit Kolleg:innen der Bundesfinanzakademie in Österreich ein Online-Traincamp gestaltet. Bei dem Camp sollte viel Raum für Austausch sein. So haben wir Impulse von mir insbesondere nachträglich geteilt, was ich eine schöne Alternative/ Ergänzung zu einem klassischen, vorgeschalteten ‚Flipped‘-Ansatz fand.
Ich schreibe darüber aber aus einem anderen Grund – und dieser betrifft die Frage, wie diese Impulse mit den Teilnehmenden geteilt wurden: Ich hatte Audios zu drei Themen aufgezeichnet und den Kolleg:innen in Österreich zugeschickt. Sie haben daraus dann (mit KI-Unterstützung) eine HTML-Datei gestaltet und diese per Mail den Teilnehmenden zugeschickt. Diese Datei ließ sich dann jeweils lokal im Browser öffnen.
Hier kannst auch du sie dir anschauen:
Ich teile diese Erfahrung hier, weil ich darin eine Entwicklung sehe, die wahrscheinlich zukünftig noch zunehmen wird: Während ich ‚früher‘ wahrscheinlich selbst eine Mini-Website (z.B. über Github) gestaltet und die Inhalte dann darauf online gestellt hätte, läuft das Teilen nun lokal. Trotzdem bleibt es bei einem HTML-Format, was eine vielfältige Gestaltung ermöglicht. Zugleich können Teilnehmende und auch alle anderen Interessierten die Inhalte sehr niederschwellig weiternutzen und umgestalten.
Für die Bildungsarbeit werden damit wahrscheinlich ‚Kern-Materialien‘ wichtiger. Und es braucht mehr Räume, um mit solchen ‚Kern-Materialien‘ dann gemeinsam weiter arbeiten zu können.
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2 Kommentare
@nele Schau dir mal den teach-Skill von Matt an, der könnte was für dich sein: https://github.com/mattpocock/skills/blob/main/skills/productivity/teach/SKILL.md
Danke für den Hinweis. Sehr spannend!