Bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Ich bin auf der Rückfahrt aus Andernach, wo ich heute mit den Kolleg*innen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einen Tag zu Künstlicher Intelligenz gestaltet habe. Der Vormittag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Lernens: Ich habe erklärt, wie ich KI definiere und vor welchen Herausforderungen wir im Kontext von KI stehen. Danach war Raum zum Erkunden mit vorbereiteten Stationen. Eingeladen waren zu diesem Einstieg alle Beschäftigten. Die Teilnahme war freiwillig. Das Interesse war mit rund 70 Personen ziemlich groß.

Nachmittags traf sich dann die Leitungsebene, um auf Grundlage der Erfahrungen des Vormittags in eine strategische Diskussion einzusteigen. Wir sind hier in zwei Schritten vorgegangen:

  1. der Blick auf die Gegenwart: Wir haben uns Personas überlegt und zu ihnen insbesondere notiert, was sie wie, warum und mit welchem Ergebnis im Kontext von KI machen. Die Personas wurden in einem Troika Consulting vorgestellt. Die beratenden Personen überlegten jeweils, wie sie das Verhalten der vorgestellten Persona aus Organisationsperspektive bewerten. Diese Beratschlagungen waren die Grundlage, um anschließend in Kleingruppen zu sammeln, was man positiv sieht, was nicht geht und was noch offene Fragen sind. Diese Sammlung wurde in einem Gruppenpuzzle weiter qualifiziert und dann in einem Elevator Pitch zusammengefasst. Die Ergebnisse werden nun verschriftlicht und können dann Grundlage für eine Art organisationsinterne Handreichung sein.
  2. der Blick auf die Zukunft: Im nächsten Schritt wollten wir einen transformativen Blick wagen und haben in Kleingruppen ‚Future Wheels‘ gestaltet. In der Mitte stand die ‚Zukunft‘: Generative KI-Modelle werden in unserer Organisation ganz normal und von allen genutzt. Davon ausgehend sammelten wir, welche Auswirkungen sich direkt und dann auch indirekt ergeben – und leiteten davon Herausforderungen in Form von ‚Wie können wir …?‘-Fragen ab. Diese sortierten wir in ein Koordinatensystem mit den Achsen ‚Relevanz für die Organisation‘ und ‚Grad der Unbearbeitung‘ ein. Aus dem oberen, rechten Quadranten konnten wir dann die Fragen festhalten, die zukünftig weiter bearbeitet werden sollten.

Wir hatten am Nachmittag insgesamt drei Stunden Zeit. Ich freue mich nun auf die Verschriftlichung der Ergebnisse und bin gespannt auf den weiteren Prozess. Schon jetzt finde ich, dass sehr viel zusammengetragen werden konnte. Herzlichen Dank für die Einladung und die guten Diskussionen!


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