Bei den Kolleg:innen der Multimediamobile in Niedersachsen

Ein bekritzeltes Flipchart

Ich bin auf der Rückfahrt von einem Workshop in Niedersachsen mit den Kolleg:innen der Multimediamobile. Wir haben gemeinsam über die Ausrichtung medienpädagogischer Arbeit im Kontext von KI reflektiert.

Von mir gab es zu Beginn einen kurzen Impuls über meine Lernreise in den letzten Jahren mit den Kernaussagen, dass es für mich erstens Reflexionsräume statt Fremdbestimmung und zweitens konviviale Technik-Alternativen anstelle von TINA-Logik braucht. Der anschließende Workshop war mit dem Golden Circle aufgebaut, was ebenso simpel wie wirkungsvoll war.

  • Wir starteten mit dem Wozu? unserer medienpädagogischen Arbeit: erst für sich, dann zu zweit, dann zu viert und dann im Plenum.
  • Wir sammelten Aspekte zum Wie? bei einem Walk & Talk und führten sie im Plenum mit einem Bingo-Harvesting zusammen.
  • Wir gestalteten daraus einen improvisierten Sessionplan, um zu jedem Aspekt mögliche Ideen zum Was? in Kleingruppen zu sammeln und nutzen dazu die 2-Spalten Methode – Wie befördern wir …? Wie behindern wir …?

Nach einem Gallery Walk mit den Flipcharts aus den Sessions endeten wir mit einer Blitzlichrunde zu den Fragen: In was bin ich bestärkt? Was starte ich neu?

Was ich in den Gesprächen am Ende hörte, was besonders im Kopf geblieben sei:

  1. Dass ich völlg selbstverständlich mit einer Minute Ankommen in Stelle für Präsenz gestartet habe.
  2. Was es für einen großen Unterschied macht, ob man die Frage stellt: ‚Was behindert uns?‘ oder ‚Wie behindern wir?‘ (Unser Beispiel war: ‚Uns behindern zu kurze Workshopzeiten‘ versus: Wir lassen uns auf zu kurze Workshopzeiten ein)
  3. Die Frage nach dem Wozu und die (eigentlich erstmal so groß erscheinende, aber durchaus stimmige) Antwort, damit einen Unterschied zu machen für eine (li)ebenswerte Welt.

Vielen Dank für die Einladung und den sehr konstruktiven Austausch!


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