Auf dem Weg nach Hamburg

Ein Kuscheltier Papagei mit Superhelden Markierung

Ich bin auf dem Weg nach Hamburg. Morgen findet dort ein KI-Fortbildungstag an der Winterhuder Reformschule statt. Kern des Tages wird ein Barcamp sein. Ich darf zuvor einen Impuls zum Aufschlag geben. Ich kenne die Schule, weil sie schon seit mehreren Jahren die edunautika mit organisiert. Das ist ein Barcamp zu guten Lernen im und trotz digitalen Wandel, was ich sehr gerne mag. Dementsprechend freue ich mich auch sehr auf morgen und bin gespannt auf den Austausch!

Ich finde es immer etwas schwierig, hilfreiche Impulse vor solch einem Barcamp hinzubekommen. Denn das wirklich intensive Lernen findet dann sehr wahrscheinlich danach in den Sessions statt. Und insbesondere bei KI hilft es aus meiner Sicht wenig, sehr konkret zu werden, weil die Vorerfahrungen inzwischen so unterschiedlich sind, so dass das entweder viel zu fortgeschritten oder völlig uninteressant ist. Vor diesem Hintergrund habe ich entschieden, den Auftrag für einen Impuls so zu verstehen, dass ich einen prägnanten, orientierenden Gesamtblick auf das Thema versuche und vor allem meine Perspektive als eine mögliche Orientierung darauf vorstelle.

Ich werde dazu drei Schieberegler auf drei Ebenen aufgreifen und erläutern:

  • Auf der Mikroebene: Lasst uns von Antwort- zu Resonanzmaschine gehen.
  • Auf der Mesoebene: Lasst uns von Bewerten zu Entwicklung und von Kontrolle zu Vertrauen gehen.
  • Auf der Makroebene: Lasst uns KI nicht nur als Werkzeug, sondern vor allem als System sehen und entsprechend gestalten.

Mit dabei ist mein ’stochastischer Kuscheltier-Papagei‘ – dieses Mal mit Superhelden-Markierung, denn in der Tat finde ich die grundsätzliche Möglichkeit, sich über KI-Sprachmodelle quasi das ganze Internet mit an den Tisch zu holen, ziemlich faszinierend. Nur mit dem Bild eines stochastischen Papageis assoziieren viele, dass die Technologie einfach nur ein Kinkerlitzchen sei. Das halte ich aber in der Tat nicht für zutreffend.

Ich werde keine Folien haben, sondern auch ansonsten gegenständlich präsentieren. Um aktives Zuhören zu unterstützen, gibt es für die Kolleg*innen ein Mini-Zine als Kritzel-Mitschrieb.

Mal sehen, wie es klappen wird!


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