Ich bin auf der Rückfahrt aus Lüneburg, wo ich heute an der Leuphana Universität einen Workshop mit dem Team des Lehrservice gestaltet habe. Eigentlich war es weniger Workshop und mehr Impuls mit Ausprobieren und dann gemeinsamer Austausch. Vor allem letzteres habe ich als sehr wichtig und zielführend empfunden.
Was ich (nicht nur heute in Lüneburg, sondern auch ansonsten) zunehmend wahrnehme, ist eine gewisse Orientierungslosigkeit, was man denn nun konkret im Kontext von KI in der Bildung machen könne. Wir haben heute z.B. festgestellt, dass Angebote im Sinne von „10 KI-Tools, die deine Lehre vereinfachen!“ aufgrund des engen Zeitplans von Beschäftigten an der Hochschule weiterhin sehr nachgefragt sind, aber zugleich eigentlich ganz anderes wichtig wäre. Insbesondere zu überlegen, wie sich eine komplexe Welt auch mit KI-Technologie besser erschließen und gemeinsam gestalten lässt. Dazu braucht es eben gerade keine Vereinfachung und Automatisierung, sondern vertieftes Denken und Transformation. Solch ein Austausch wie wir ihn heute hatten, empfinde ich als sehr wichtig, um dann gemeinsam an solch einem Nordstern orientiert weiterdenken zu können.
Nebenbei-Beobachtung: Der Campus der Leuphana ist richtig schön und vor allem sehr grün. Sehr toll finde ich vor allem diese Liegen, die überall verteilt stehen und zum Lesen und zu Austausch einladen.

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