In diesem Blogbeitrag möchte ich dir die Gestaltung und Nutzung von Lernkontext-Dateien bei der Interaktion mit KI-Sprachmodellen vorschlagen. Ich finde diese Möglichkeit sowohl aus Gründen von digitaler Mündigkeit (= die Hoheit über die eigenen Lerndaten haben und Maschinen bewusst instruieren), als auch aus pädagogischen Gründen (= das eigene Lernen sichtbar und reflektierbar machen) sehr hilfreich. Auf die grundsätzliche Idee bin ich bei der diesjährigen LernOS Convention gestoßen und habe seitdem viel damit experimentiert.
Ausgangspunkt: Personal Context Manager
Die Idee einer Lernkontext-Datei beruht auf der Idee eines ‚Personal Context Manager‘. Solch ein Personal Context Manager wird für verschiedene Themenbereiche (zum Beispiel auch das Selbstlernen) in diesem Github-Verzeichnis beschrieben. Hintergrund dafür ist, dass ein KI-Sprachmodell von sich aus natürlich erst einmal keine Informationen zum jeweiligen Kontext der Nutzenden hat. Wenn dieser Kontext deshalb gleich zu Beginn des Chats eingeführt wird, dann führt das zu passenderen und zielgerichteten Ausgaben.
Inzwischen bieten immer mehr KI-Anbieter vor diesem Hintergrund in den Einstellungen des jeweils eigenen Accounts deshalb auch genau solche Kontextualisierungen bzw. Personalisierungen an. Meistens wird man hier dazu aufgefordert, seine Präferenzen für die Kommunikation mit dem KI-Sprachmodell festzulegen. Gleichermaßen lassen sich natürlich auch inhaltliche Aspekte aufschreiben und als Grundlage für Chats festlegen. Unter anderem bei ChatGPT gibt es alternativ oder ergänzend auch noch die Option, die so genannte ‚Erinnerungsfunktion‘ eingestellt zu lassen. Dann bleibt der Kontext nicht nur innerhalb eines bestimmten Chats erhalten, sondern auch in allen weiteren Chats.

Ein Personal Context Manager unterscheidet sich von diesem Vorgehen, weil ich meinen Kontext zunächst für mich selbst aufschreibe und auf meinem eigenen Gerät gespeichert habe. Wenn ich dann einen Chat beginne, dann füge ich den Inhalt der erstellten Datei als erstes in das Chatfenster ein oder lade die Datei hoch. Sinngemäß schreibe ich dann dazu: ‚Nutze diese Angaben im folgenden Chat‘. Immer mal wieder sollte ich mir Zeit nehmen, meinen Kontext zu überarbeiten und zu erweitern. Das kann ich auch in Interaktion mit KI-Sprachmodellen machen, indem ich am Ende von ausführlicheren Chats sinngemäß schreibe: ‚Ich habe am Anfang des Chats meinen Lernkontext mit dir geteilt. Welche Aspekte würdest du jetzt in diesem Kontext ergänzen?‘
Die überarbeitete Datei liegt dann wiederum bei mir auf dem Gerät. Ich kann deshalb unproblematisch zwischen unterschiedlichen KI-Anbietern wechseln, weil ich ja – egal mit welchem Modell und auf welcher Plattform ich gerade chatte – immer zu Beginn meinen Kontext teilen kann. Zudem kann ich mir auch unterschiedliche Kontexte erstellen: zum Beispiel einen, wenn es um das Schreiben von Texten geht und einen anderen, wenn es um die Konzeption von Lernangeboten geht. Aus diese Weise mache ich mir selbst meinen Kontext sehr viel mehr bewusst, weshalb sich diese Idee aus meiner Sicht ganz wunderbar zum Lernen eignet.
Lernkontext-Datei als pädagogische Ausgestaltung eines Personal Context Manager
Übertragen auf das Lernen bedeutet die Idee eines Personal Context Manager, dass ich meinen Lernkontext zu Beginn eines Chats deutlich mache. Ich kann also zum Beispiel inhaltliche Herausforderungen teilen, die ich angehen möchte oder schreiben, was ich bereits erfolgreich gelernt habe und woran ich anschließen will. Vor allem kann ich aber auch deutlich machen, welche Lernwerkzeuge ich nutze, welche Form von Feedback für mich besonders hilfreich ist und wie die Chats für mich besonders hilfreich sein können. Auf diese Weise kann das Lernen dann besser funktionieren. Erstens, weil ich klare Angaben mache. Zweitens und vor allem aber auch, weil ich vorab über mein eigenes Lernen reflektiere und so auf einer Metaebene vor allem auch das Lernen selbst lerne.
Auf diese Weise sind es bei der Nutzung einer Lernkontext-Datei weder die Maschinen, die mich mit intransparenten Systemeinstellungen, die sich die anbietenden Unternehmen ausgedacht haben (oft wahrscheinlich zu Marketingzwecken, wie aktuell beim Study Mode von ChatGPT) durch einen Lernprozess führen. Noch sind es Lehrpersonen, die die Maschine mit einer Perspektive des Lehrens instruieren und mir als lernende Person dann zur Nutzung vorschlagen. Stattdessen wird die Perspektive des Lernens eingenommen: Ich bin herausgefordert, selbst Verantwortung für meinen Lernprozess zu übernehmen. Genau dieser Aspekt ist entscheidend und sollte in der pädagogischen Ausgestaltung von Lernkontext-Dateien in den Blick genommen werden.
Lernkontext-Dateien als pädagogische Herausforderung
Die Gestaltung und Nutzung von Lernkontext-Dateien ist eine große Herausforderung. Gerade Menschen, die bisher kaum bis gar nicht gelernt haben, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, werden davon wahrscheinlich erst einmal ziemlich überfordert sein. Die pädagogische Herausforderung besteht in dieser Situation darin, Schritt für Schritt zu dieser Verantwortungsübernahme zu befähigen. Das gelingt nicht dadurch, dass man als pädagogisch tätige Person fertige Lernkontext-Dateien erstellt und Lernende nur noch anleitet, wie sie diese in Chats einfügen müssen (oder noch schlechter: dieses Instruieren der Maschine schon vorab für Lernende übernimmt.). Stattdessen geht es darum, mit Lernenden über ihr Lernen zu reflektieren, ihnen zu zeigen, wie eine Lernkontext-Datei aussehen könnte, sie dazu zu ermutigen, sich eine erste Version ausgehend von einer Vorlage anzupassen und mit dieser zu experimentieren, dabei zu begleiten, den generierten Output zu bewerten und zu zeigen, wie sich die Lernkontext-Datei vielleicht besser gestalten lässt.
Je weniger bewusst und selbstgesteuert Lernende bislang gelernt haben, desto kleinschrittiger wird eine Begleitung und Unterstützung in diesem Prozess sein müssen. Und natürlich kann das am Anfang durchaus auch bedeuten, eine Lernkontext-Datei auch erst einmal ganz vorzugeben. Dabei sollte aber nie der pädagogische Nordstern aus dem Blick verloren werden, dass das Ziel nicht (oder mindestens nicht nur) eine möglichst gut passende Lernkontext-Datei für die jeweilige Lernherausforderung ist, sondern vor allem die Befähigung, das eigene Lernen selbst in die Hand zu nehmen.
Anleitung zur Gestaltung einer Lernkontext-Datei
Eine Lernkontext-Datei soll natürlich vor allem maschinenlesbar sein. Gleichzeitig soll sie aber auch für Menschen verständlich sein, weil darüber ja auch gemeinsam reflektiert werden soll. Außerdem soll die Erstellung möglichst niederschwellig sein. Vor dem Hintergrund der Maschinenlesbarkeit, einer gut strukturierten Form der Inhalte und der einfachen Möglichkeit zur Erstellung von Vorlagen wird für den Personal Context Manager das Dateiformat JSON vorgeschlagen. Dieses Format bietet eine strukturierte Form, Informationen bereitzustellen und wird oft auch im Rahmen von Programmierung eingesetzt.
Hier wäre ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann. Es war eine meine ersten Versuche mit Lernkontext-Dateien, sehr orientiert am Personal Context Manager und demzufolge auch auf englisch:

Solch eine Datei lässt sich mit einem Texteditor erstellen und dann als .json abspeichern und nutzen. Alternativ lässt sich auch ein Online-Tool nutzen. Gerade wenn man eine Vorlage verwendet, ist beides kein Hexenwerk und ich gestalte meine eigenen Lernkontext-Dateien oft auf diese Weise. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine gut strukturierte Textdatei, die ruhig auch deutschsprachig sein kann, ziemlich genau den gleichen Zweck erfüllt und zugleich für die meisten Menschen wahrscheinlich deutlich niederschwelliger in der Gestaltung und Nutzung ist. Für die meisten der aktuellen KI-Sprachmodelle ist das Einlesen der Informationen auch in diesem Format ganz genau so möglich. Deshalb finde ich im pädagogischen Kontext diesen Weg in den meisten Fällen sinnvoller. Das obige Beispiel würde dann einfach so aussehen:

Meine Learnings für einen guten Einstieg
Von meinen bisherigen Erkundungen möchte ich die folgenden Learnings teilen, die dir vielleicht bei deinem Einstieg mit Lernkontext-Dateien helfen können.
- Ich habe mir die Gestaltung und Nutzung von Lernkontext-Dateien vor dem Hintergrund meines eigenen Lernens erschlossen. Diesen Weg empfehle ich dir sehr weiter, weil die Reflexion über das jeweils eigene Lernen sehr zielführend ist, um anschließend Lernende bei ihrer Reflexion über ihr Lernen zu begleiten.
- In meinem Lernen finde ich Lernkontext-Dateien vor allem im Bereich meines technischen Lernens sehr hilfreich. Also zum Beispiel, wenn es darum geht, Herausforderungen auf meiner Website anzugehen, meinen KI-Server weiter zu entwickeln oder digitale Lerntools zu konzipieren. Es hilft dann viel, dass auf meiner Lernkontext-Karte mein eigenes technisches Setting (z.B. welches Betriebssystem ich nutze, auf welchem Content Management System meine Website läuft, welche Software mir zur Verfügung steht …) und auch meine Kenntnisse (z.B. kaum Ahnung von Server-Administration, Grundkenntnisse in der Administration von WordPress, Erfahrung mit Terminal-Nutzung) sowie Angaben zum erfolgreichen Lernen (= erst einen groben Überblick verschaffen, was denkbar wäre, dann Schritt für Schritt und möglichst einfach begleiten) dargestellt wird.
- Eine weitere Erfahrung ist, dass ich unterschiedliche Lernkontext-Dateien für unterschiedliche Einsatzzwecke sehr hilfreich finde. Die oben beschriebene Lernkontext-Datei für technische Herausforderungen hilft zum Beispiel gar nicht, wenn ich an der Formulierung von Texten sitze oder bei der Konzeption von Lernangeboten. Unterschiedliche Lernkontext-Dateien sind in diesem Fall schnell erstellt – und da ich sie ja ohnehin zu Beginn eines Chats teile, ist es dann sehr einfach, mir immer auch gezielt zu überlegen, welchen Kontext ich gerade nutzen will. (Mit meinem eigenen KI-Server ist das Ganze noch etwas einfacher, weil ich hier alle meine Lernkontext-Dateien in einen Ordner im Wissensspeicher ablege – und dann über die Nutzung eines Hashtags im Chat auf den jeweils passenden Kontext zugreifen kann. Der Weg, sich einen Ordner auf dem eigenen Gerät oder in der eigenen Cloud anzulegen und dann die jeweils passende Datei direkt hochzuladen, funktioniert aber ganz genauso)
- Sehr gut funktioniert es bei mir, dass ich in Lernkontext-Dateien sowohl bereits erfolgreich abgeschlossene Lernherausforderungen der letzten Zeit aufnehme, als auch jeweils meine aktuelle Lernherausforderung. Dadurch generiert das jeweils genutzte KI-Modell sehr gut passende nächste Schritte.
- Hilfreich finde ich, es mir als Routine anzugewöhnen, immer wieder einen kritischen Blick auf meine Lernkontext-Dateien zu werfen und sie zu überarbeiten. In diesem Sinne haben sie einen kontinuierlichen Prozess-Zustand und sind also nie fertig. (Ich habe das oft auch als Aufforderung an das KI-Modell in meinen Lernkontext-Dateien stehen – ‚Erinnere mich daran, den Lernkontext upzudaten‘ – aber das funktioniert nicht immer)
- Ich stelle fest, dass die Arbeit mit Lernkontext-Dateien bei mir einer Vermenschlichung von KI-Modellen erfolgreich entgegen wirkt. Wenn ein KI-Modell nämlich nach dem Teilen einer Lernkontext-Datei Blödsinn generiert, dann fange ich nicht an, es möglichst gut verbal ‚überzeugen‘ zu wollen, sondern überlege stattdessen, welche meiner Anweisungen nicht klar genug formuliert war oder ärgere mich eben über die Grenzen bzw. die grundlegende Funktionsweise dieser Technologie und suche nach anderen Wegen, um meine Lernherausforderung zu bewältigen.
- Ich hatte gehofft, dass ich mit den Lernkontext-Dateien auch Vorgaben für die Websuche der KI-Modelle machen kann. Zum Beispiel habe ich versucht festzulegen, dass nur auf bestimmten, von mir kuratierten Websites, gesucht werden soll. Die jeweils einprogrammierten Einstellungen der Websearch scheinen hier aber deutlich stärker zu sein und solche Vorgaben klappen bei mir zwar manchmal, oft aber nur bei wiederholtem Erinnern und immer mal wieder auch gar nicht. Was für die Websearch gilt, stimmt sicherlich auch für andere Bereiche meiner Vorgaben, z.B. für die Angaben zum Aspekt Halluzination (Meine Vorgabe: Mein Lernziel ist es, die Limitationen von KI-Sprachmodellen zu reflektieren. Mache transparent, wenn du keine eindeutige Antwort generieren kannst. Fordere mich grundsätzlich zur Überprüfung von generiertem Output auf.). Auch hier muss mir klar sein, dass KI-Sprachmodelle immer ziemlich viel an eigenen Systemeinstellungen mitbringen, die ich mit meinen Lernkontext-Dateien natürlich nicht einfach schnell überschreiben kann. Doch genau auch das ist ja eine wertvolle Erkenntnis, die mir gerade durch die Arbeit mit den Lernkontext-Dateien bewusster wurde.
- Am Anfang fand ich die Aufnahme von Metadaten – also vor allem eine Versionsnumer und das Datum – in meiner Lernkontext-Datei etwas übertrieben. Inzwischen habe ich mir das angewöhnt, speichere die Lernkontext-Dateien dann auch mit der Versionsnummer und dem Einsatzzweck als Dateiname ab und habe so immer alles gut im Überblick. Insbesondere kann es für die eigene Lernreflexion hilfreich sein, sich nach ein paar Wochen anzuschauen, wie sich die Datei verändert hat.
Lernkontext-Datei in der Praxis: Mini-Beispiel
Ich fand es lohnend – wie beim Personal Context Manager vorgeschlagen – mit einer minimalen Lernkontext-Datei zu starten. Im Laufe der KI-Interaktion wird solch eine Lernkontext-Datei dann immer umfassender.
Bei diesem Blogbeitrag bin ich das noch einmal exemplarisch angegangen und kann mein Vorgehen und das Ergebnis im Folgenden teilen:
Ich habe eine minimale Lernkontext-Datei im Chat geteilt. Die sah so aus. (Das kann auch ein guter Ausgangspunkt für deine Versuche sein. Du musst eben meine Angaben mit deinen Angaben ersetzen):
Regel: Beachte die folgenden Aspekte, es sei denn ich gebe andere Anweisungen.
Deine Rolle: Begleitung und Unterstützung bei den von mir definierten Lernherausforderungen
Aktuelles Projekt: ein Blogbeitrag zu selbstbestimmtem Lernen mit KI
Bisherige Projekte: Aufbau eines eigenen KI-Servers, Konzeption von Fortbildungsangeboten zu KI und Bildung, Kritik am Study Mode von ChatGPT
Grundsätze: Offenheit, Open Source, Selbstgesteuertes Lernen, Partizipation, Kollaboration, Kreativität, kritisches Denken, digitale Mündigkeit
Technische Lernwerkzeuge: Linux Manjaro, WordPress Website auf eBildungslabor.de, eigener KI-Server, gehostet auf Hetzner mit Ollama und Open WebUI, Mediengestaltung: Audacity und ShotCut, zur Not: Canva
Vernetzungsmöglichkeit: eigener Blog, Vernetzung im Fediverse
Sprache: Deutsch
Tonalität: Per Du, Ansprache mit Nele, kurzer und prägnanter Output
Vorgehen: Erfrage meinen aktuellen Stand mit meiner Lernherausforderung, kläre dann erst das grundsätzliche Vorgehen und begleite mich dann Schritt für Schritt. Erinnere mich daran, diesen Lernkontext zu aktualisiere.
Art des Feedback: kritisches Hinterfragen, Aufzeigen anderer Optionen
KI-Limitationen: Ich möchte die Limitationen von KI-Sprachmodellen kontinuierlich reflektieren. Mache transparent, wenn du keine eindeutige Antwort generieren kannst. Fordere mich grundsätzlich zur Überprüfung von generiertem Output auf.
Metadaten: Version 1.0, 16.08.2025
Diese Datei habe ich im Chat mit einem KI-Sprachmodell geteilt und bekam direkt die Rückfrage, wo ich aktuell stehe.

Ich habe erwidert, dass ich einen ersten Entwurf zu einer Lernkontext-Datei geschrieben habe. Es kam bestärkendes Feedback und eine Verbindung zu meinen bisherigen Projekten und die Frage, was genau ich unter einer Lernkontext-Datei verstehe. Das war hilfreich, um mir das selbst noch einmal klarer zu machen. Daraufhin wurde mein bisheriger Entwurf erfragt und bei mehreren Aspekten nachgefragt. Einzelne Bereiche habe ich daraufhin angepasst. Aufgrund der Anmerkung, den Text praxisorientierter zu gestalten, habe ich zum Beispiel den aktuellen Absatz mit diesem Mini-Beispiel ergänzt.
Von allein gab es dann keine Erinnerung an eine Aktualisierung zur Kontext-Datei. Auf meine Nachfrage hin wurde mir eine Ergänzung bei ‚aktuelles Projekt‘ vorgeschlagen. Da ich die KI-Interaktion gut funktionierend fand, sah ich ansonsten auch selbst keinen weiteren Anpassungsbedarf. Mit der Ergänzung habe ich dann Version 1.1 abgespeichert und kann sie nun für den nächsten Einsatz nutzen.
Fazit: Ausprobieren!
Ich kann ich dir eigene Erkundungen mit Lernkontext-Dateien sehr empfehlen: sowohl für dich selbst, um deine Interaktion mit KI-Sprachmodellen zielgerichteter zu gestalten und dein eigenes Lernen zu reflektieren. Und auch in deiner pädagogischen Tätigkeit, um mit einem ganz konkreten Projekt die Perspektive des Lernens einzunehmen, das Lernen gemeinsam mit Lernenden zu reflektieren und dabei zu begleiten und diese vor allem Schritt für Schritt immer besser zu selbstgesteuertem Lernen zu befähigen. Es ist in diesem Sinne zum Beispiel ein sehr hilfreiches Projekt in Fortbildungen, an jeweils eigenen Lernkontext-Dateien zu arbeiten, diese auszuprobieren und gemeinsam zu reflektieren.
Ich bin sehr gespannt, was deine Einschätzung zu Lernkontext-Dateien ist und welche Erfahrungen du damit sammelst. Viel Freude beim Erkunden!
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Eine Antwort
@nele vielen Dank für diesen hilfreichen und umfassenden Einblick. Das gibt uns interessante Impulse für eine aktuell startende Entwicklung eines digitalen Schreibtisches zur Unterrichtsvorbereitung.